Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern am 21. und 22. Januar

Wochenende in Bildern Januar

Im Januar war ich nun schon wieder eine ganze Zeit lang für meine Arbeit unterwegs. Seit diesem Wochenende bin ich anderthalb Wochen zu Hause. Da, finde ich, kann alles ruhig angegangen werden.

Das es ein besonderes Wochenende wird, ahnten wir am Samstag noch nicht.

SAMSTAG

Unser Wochenende begann um 6 Uhr. Das Babykind hellwach und sichtlich erstaunt, dass ich auch im Bett liege. Mein nach Hause kommen am Abend hat er nicht mitbekommen. Ich kam erst, nachdem er schlief.

Die Babykindmama und ich quälten uns fix aus dem Bett und los ging es mit Küchenarbeit.

Für den Babyjungen ein paar Töpfe und Pfannen zur Bespaßung und für uns Kaffee. Meine Arbeitswoche war leider sehr arm an gutem Kaffee.

Für uns stand heute vor allem aufräumen und putzen auf dem Plan. Nun ja, Pläne und so. So richtig starteten wir damit viel später. Erst nahmen wir uns die Spielkiste…

und das neuste Buch des Babyjungen vor. Er kann nun schon verschiedene Tiernamen zuordnen.

Nach soviel Lektüre wollte das Kind schlafen. Ich auch. Also übernahm Mama die Manducatrage-Runde und ich fiel noch einmal in einen kurzen Power-Nap.

Wir Jungs hier sind beide etwas technikverliebt. Also ging es für uns nach einem kleinen Essen eine Runde ins Arbeitszimmer. Ich schrieb Rechnungen und mein Sohn auch. Oder sowas in der Art.

Nun aber zum Plan des Tages. Ich musste unseren Reiserucksack reinigen, nachdem mir darin eine Packung Rote Grütze geplatzt war. Sehr unangenehme Arbeit. Das Internet gab mir den Rat: Einfach in die Badewanne und ordentlich einweichen. Welch Freude für meinen Sohn.

Weiter ging es bei Mama im Schlafzimmer. Das Babykind unterstütze vorzüglich, in dem er die gerade eingeräumte Wäsche wieder ausräumte. Darin ist er bereits Profi.

Jetzt wäre es Zeit für das zweite Schläfchen des Tages. Aber – wie bereits gestern – keine Chance. Das Kind will nicht mehr am Nachmittag schlafen. Wir probierten die Trage, das Bett, er wehrte sich standhaft. Obwohl er sichtbar sehr, sehr müde war.

Mir kam die Idee, den Staubsauger ins Spiel zu bringen. Der Junge liebt diese Maschine. So war er zumindest von seiner Müdigkeit abgelenkt. Wir saugten also zusammen unsere Wohnung. Das war schön. Das Kind lief, sich an meinem Bein festhaltend, mit mir durch den Raum. Das gab es noch nie!

Zum Abendessen gab es wieder einmal unser aktuelles Lieblingsessen: Pfannkuchen! Auch die habe ich in meiner letzten Arbeitswoche sehr vermisst.

Nach dem Essen badeten wir ausgiebig und es ging für das Kind ins Bett und für mich an den Schreibtisch.

SONNTAG

Wow, 7 Uhr! Der Kleine erwacht nach fast 13 Stunden Schlaf. Natürlich nicht durchgeschlafen, aber wir wollen nicht meckern. Aufstehen, Schlafanzug aus, Tagesklamotten an uuuund wieder zurück ins Bett.

Zum Frühstuck gab es geriebenen Apfel, heute aus der eigenen Schale. Damit führen wir das Geschirr für’s Babykind ein. Die Schale blieb sogar auf dem Tisch!

Dieses Wochenende steht wirklich viel putzen auf dem Plan. Ich wollte die Wohnung wischen. Begeistert wurde der Wischer in Beschlag genommen.

Damit alles in Ruhe trocken konnte, verließen wir die Wohnung für einen Spaziergang. Dabei fiel mir auf, dass ich die zweite Mütze in zwei Wochen verloren habe. Mit freien Ohren also raus.

Nach einer Runde Um die Häuser holten wir uns im Café 108 leckeren Kaffee für den Rückweg und Kuchen für zu Hause.

Meine Freundin schaffte es nicht ganz auf das Kosten zu verzichten.

In der Wohnung wärmte ich meinen kalten Kopf und wir aßen den üppigen Kuchen und das Babykind Keks.

Dann viel meiner Freundin ein kleines, helles Blitzen im Mund des Babyjungen auf. Bisschen fühlen mit dem Finger, noch mal Mund auf, tasten… Das Kind zahnt! Wirklich! Eine ganz winzige Ecke ist fühlbar!

Pünktlich zu seinem 10. Monatsgeburtstag nun also Zähne. Wir sind schwer begeistert.

Das feierten wir mit etwas Unordnung im Schlafzimmer…

…und Wasserspielen an der Badewanne. Das artete etwas aus, so dass es kurz vor dem späten Mittagsschlaf noch ein neues Outfit sein musste.

Zum Abendbrot kochte ich etwas mit Fleischbällchen für uns Erwachsene. Für das Kind gab es Bewährtes: Erbsen, Kürbis und Broccoli.

Auch hier probierten wir neues. Es gab das Gemüse nicht stückchenweise, sondern alles auf einmal. Und, siehe da: Das Baby aß wie ein Großer. Schön einzeln, immer ein Stück nach dem anderen. Bis dann der Punkt der Sättigung erreicht war.

Dann eskalierte alles kurz, bis das restliche Essen auf dem Boden verteilt war.

Für uns war der Tag nun vorbei. Dachten wir. Unser Junge aber hatte noch etwas Besonderes für den Schluss aufgehoben.

Er schnappte sich den Wischmob vom Vormittag und begann, die Küche zu „wischen“. Sehr ausgiebig und sehr lange. Circa 20 Minuten. Wir saßen daneben und staunten. Einmal gesehen, schon umgesetzt. Das macht uns stolz und zufrieden.
(Leider wurde vor allem unter dem Tisch gewischt. Da gibt es kein Licht für Fotos.)

Putzen macht wohl wach, also gab es zur Lektüre noch etwas Kochbuch.

Gerade sind meine Freundin und das Kind im Bett und es wird langsam Nacht.

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Mehr spannende und abwechslungsreiche Wochenende findet ihr bei Susanne Mierau von geborgen-wachsen.de