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Ein Jahr mit Kind – Meine kleinen Tricks und Tipps

Alltagstipps für das erste Jahr mit Kind

Schafft nur das Nötigste an

Das habt ihr sicher schon gehört. Aber es stimmt! Wir sind jetzt seit einem Jahr Eltern und – wow – wir haben jetzt schon viel Zeug. Es wäre sicher noch viel mehr, wenn wir nicht ganz am Anfang schon bewusst verzichtet hätten. Überlegt euch also nicht, was ihr brauchen könntet, sondern vor allem, ob ihr es erst einmal ohne probieren wollt. Und wenn doch etwas fehlt, ist es heute schnell über das Internet bestellt.

Kauft kein Spielzeug

Im ersten viertel Jahr braucht euer Baby kein Babyspielzeug. Es ist glücklich mit genau den Dingen, die ihr benutzt. Mit einem Schneebesen, einer Bürste, mit Papier und einem Tuch. Nichts davon muss bunt sein, nichts muss blinken oder Geräusche machen. Gleichzeitig lernt es so die echten Dinge kennen und versteht, was ihr da beim Backen und Haare kämmen benutzt.

Kein Kinderzimmer

Ganz ehrlich, auch nach einem Jahr ist unser Sohn immer genau da, wo wir sind. Ihn in ein Kinderzimmer zu setzen, wäre totaler Quatsch. Er würde da keine zwei Minuten allein spielen. Macht euch über ein toll gestaltetes Kinderzimmer am besten noch gar keine Gedanken.

Bindet euer Kind ein

All die langweiligen Tätigkeiten wie putzen, Waschmaschine beladen oder einkaufen, sind für kleine Kinder ein tolles Event.
Für unseren Babyjunge ist es das Größte, wenn wir den Staubsauger rausholen. Und, ganz ehrlich, ich bin so froh darüber. Ich sauge die Wohnung immer dann, wenn das Baby schlechte Laune hat oder ihm langweilig ist. Es ist dann voll dabei und schiebt den Sauger eifrig mit. Und ich habe ein ToDo weniger.

Lasst das Baby bei euch schlafen

Ich kann mir gar nicht ausmalen, wie unser Jahr verlaufen wäre, wenn das Baby nicht bei uns in seinem Beistellbett geschlafen hätte. Mehrmals in der Nacht das Bett verlassen, um es zu füttern? Bei jedem Weinen extra aufstehen? Morgens kein Kind, das einen durch streicheln oder buffen weckt?
Diese Nähe durch das Beistellbett hatte und hat für uns nur Vorteile. Alles wäre viel anstrengender, wenn der Babyjunge sein eigenes Bett gehabt hätte. Auch in Zukunft werden wir eine Familie mit Familienbett sein.

Vergesst Ordnung

Niemand ist so ausdauernd darin, Dinge in der Wohnung zu verstreuen, wie ein Baby, sobald es krabbeln kann. Und kein Erwachsener schafft es, im gleichen Tempo, Ordnung zu halten. Die Bauklötze kommen in den Schrank, die Kuscheltiere müssen ins Regal… probiert es gar nicht erst.
Unser Trick: In jedem Raum eine Kiste, in die man einfach alle Spielutensilien reinwerfen kann. Das geht super schnell und das Baby weiß irgendwann, wo die coolen Dinge sind.

Hört laut Musik und tanzt

Gegen miese Laune hilft Musik. Das ist bei Kindern ganz besonders so. Schon mit 4 Monaten haben sich die Babyfüße unseres Jungen im Takt bewegt, sobald im Radio ein Lied anfing. Also mache ich mindestens einmal am Tag laut Musik an und wir tanzen. Mal zu zweit, mal wir drei. Es gab noch keinen Tag, an dem es uns danach schlechter ging.

Vergesst Babysprache, sprecht lieber so wie euer Baby

Wahrscheinlich nehmen sich die meisten Eltern vor, nicht Wau Wau oder Pipi zu sagen – es passiert dann trotzdem.
Viel toller ist es aber für das Baby, wenn ihr einfach in seiner Sprache mit ihm redet. Antwortet mit seinem dadada oder reddelreddelreddel.

Schreibt in ein Büchlein, wann welches 1. Mal war

Zack, das Kind kann sich drehen. Da, es krabbelt. Oh, es kann laufen! Aber, wann war das noch mal? Bevor ihr diese tollen, wichtigen Stationen vergesst, nehmt euch ein kleines Büchlein, gestaltet es ein bisschen und notiert euch darin die ersten Male. Die Mama meiner Freundin hat solch eine Chronik geführt und es ist sehr interessant, darin zu lesen und es mit unserem Sohn zu vergleichen.

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