Persönlich, Vereinbarkeit
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Das zweite Kind! Und wann genau?

Wann ist es zeit für ein zweites Kind?

Wenn sie nicht gerade von einem positiven Schwangerschaftstest überrascht werden, machen Mann und Frau sich meist ausführliche Gedanken, wann der richtige Zeitpunkt für ein Kind ist. Ist der Job sicher, ein Haus gebaut, das Bankkonto voll genug? Das braucht es alles, denkt man.
Wurde genug gefeiert, genug gereist, ausreichend „gelebt“? Schließlich kann das alles nicht mehr getan werden, wenn ein da Kind ist.

Man kann natürlich sagen: alles Quatsch, ein Kind schränkt nicht ein und bereichert das Leben. Wenn man sparsam ist, braucht man auch kein pralles Bankkonto, um das Baby großzuziehen. Geht schon alles.
Die Gedanken sind aber eben trotzdem da, wahrscheinlich alle Eltern kennen sie. Die Suche nach dem „richtigen Zeitpunkt“, ihr wisst schon.

Wir haben trotz nicht bis zum Rand gefüllter Portmonees und zu kleiner Wohnung irgendwann gewusst, wann bei uns ein guter Moment für ein Kind war. Und ich kann nach einem Jahr sagen: Wir lagen nicht falsch. Es war bei uns am Ende aber auch keine Vernunftsentscheidung, sondern einfach das Verlangen nach einem Kind. Der Wunsch war da und wurde schnell immer größer.

Interessant finde ich nun, dass die Suche nach dem richtigen Zeitpunkt noch nicht vorbei ist. In unseren Köpfen geht es weiter. Das zweite Kind! Wann wollen wir denn ein Geschwisterkind für unseren Babyjungen?

Natürlich nicht sofort. Erst einmal alles Tolle mit unserem ersten Kind erleben. So eine Schwangerschaft ist ja auch kein Zuckerschlecken, um gleich nachzulegen. Und zwei Kinder kosten mehr als eines.
Aber wie groß soll der Abstand denn werden? Sind anderthalb Jahre zu wenig? Sind fünf Jahre zu viel?

Auf der Straße schauen wir manchmal, wie Kinder in welchem Alter so drauf sind. Damit wir eine Vorstellung davon bekommen, wie unser Kind vielleicht mit 3 Jahren ist. Ist der dann glücklich über einen Bruder oder eine Schwester? Kann er mit einem Geschwisterchen „umgehen“?

Eine „richtige“ Antwort wird es auch jetzt wieder nicht geben. Schließlich weiß man erst viel später, ob alles gut und so gelaufen ist, wie man es sich erträumt hat. Und eigentlich ist eine reine Kopfentscheidung auch eigenartig. Ich sehe uns schon wieder eines Abends im Bett liegen und aus dem Bauch heraus gegenseitig fragen: „Wollen wir?“

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