Monate: Januar 2017

Die Statistik sagt etwas falsches über Elternzeitväter aus

Wenn Papa statistisch verschwindet

Bei uns läuft gerade das klassische, konservative Familienprogramm ab. Offiziell jedenfalls. Der Mann arbeitet und verdient Geld, die Frau ist in Elternzeit zu Hause. Am Ende ihrer Elternzeit dann werde ich auch noch zwei Monate nicht arbeiten und Elterngeld bekommen. Von außen betrachtet also eine recht spießige und „normale“ Situation. Schließlich nehmen zwar immerhin 34% der Väter Elterngeld in Anspruch, das allerdings im Durchschnitt nur 3 Monate lang. Wer also die meiste Zeit zu Hause ist, sind die Mütter. Aber wieso sieht es bei uns auch so aus? Wir wollten das doch nie, nie, nie so machen! Die Wirklichkeit ist auch ganz anders. Denn bei uns bin nicht ich der Ernährer und meine Freundin bleibt zu Hause, weil das Babykind „doch seine Mama braucht“. Die Wirklichkeit ist manchmal komplizierter Ich arbeite mal zu Hause, mal bin ich eine oder zwei Wochen am Stück unterwegs. Das Tolle dabei ist: Ich bin selbstständig. Möchte oder muss ich zu Hause bleiben, mache ich das einfach. Kein Urlaub, den ich extra nehmen muss. Klar, nicht arbeiten gehen, geht nicht unendlich lange, …

Baby mit Schlafanzug

Babyklamottenästhetik

Man muss ja wirklich reich sein, um ein sabberndes, krümelndes und kleckerndes Baby gutaussehend anzuziehen. Ich bin in vielen Dingen ein Minimalist. Ich mag kein Dekokrimskrams und liebe meine schlichten, weißen Kaffeetassen. Babyklamotten sind da oft ein Graus. Komische Farbkombinationen, hässliche Aufdrucke (ständig Bärchen, als wären das die niedlichsten Tiere der Welt) und achsowitzige Sprüche. Schlimm. Es nervt mich, dass es in Läden bei uns im Umkreis nur genau solche Klamotten gibt. Oder die Alternativen richtig teuer sind. Wieso sollte ich für einen schlichten, schönen Babypullover 65€ ausgeben? Hallo? Der wird doch eh sofort beim nächsten Essen eingesaut und passt höchstens acht Wochen. Natürlich kann man auch sagen: Ey, das ist ein kleines Baby, ist doch egal, was es an hat. Bisher hatten wir viele abgelegte Klamotten, die noch meine Geschwister und ich getragen haben. Dafür bin ich sehr dankbar, denn das hat uns sehr viel Geld gespart. Nun kommen wir allerdings in Kleidungsgrößen jenseits der 74/80 und der Vorrat aus alten Zeiten wird merklich weniger. Dem Baby ist in naher Zukunft natürlich egal, was es trägt. Ich …